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Glossar

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Abgabeleistung
Die Leistung, die dem Anwender als Abgabe des Antriebssystems effektiv zur Verfügung steht.

Absolutwertgeber
Der Absolutwertgeber ist ein Positionsgeber, der den Positions-IST-Wert als absolute Größe wiedergibt.

Abtastrate
Die Abtastrate ist ein Frequenz, in dem eine Funktion (z. B. die Erfassung von Messwerten) zyklisch abgearbeitet wird.

Abtastzeit
Die Abtastzeit ist ein Zeitraster, in dem eine Funktion (z. B. die Erfassung von Messwerten) zyklisch abgearbeitet wird.

Abtriebsdrehmoment
Das Abtriebsdrehmoment ist die Drehkraftwirkung als Drehmoment, z. B. in Nm, an der Abtriebswelle eines Getriebes. Das Abtriebsmoment ist über den Wirkungsgrad und die Getriebeübersetzung mit dem erforderlichen Antriebsdrehmoment verbunden.

Abtriebsdrehzahl
Die Abtriebsdrehzahl ist die Anzahl der Umdrehungen der Abtriebswelle pro Zeiteinheit z. B. in 1/min

Abtriebsstufe
Die Abtriebsstufe ist die letzte Getriebestufe in einem Antriebssystem, die direkt mit der Abtriebswelle verbunden ist.

Abtriebswelle
Die Abtriebswelle ermöglicht den Abgriff des erzeugten Drehmoments am Antriebssystem.

AC
Abkürzung für Wechselstrom - bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) in regelmäßiger Wiederholung ändert und bei dem sich positive und negative Augenblickswerte so ergänzen, dass der Strom im zeitlichen Mittel null ist. Abzugrenzen ist der Wechselstrom von Gleichstrom, der sich, abgesehen von besonderen Effekten, zeitlich nicht ändert.

AC-Motor
Kurzbezeichnung für einen Wechselstrommotor. AC steht für alternating current = Wechselstrom. Man unterscheidet Motoren für den Betrieb an verschiedenen Netzen. Üblich sind das Einphasennetz (230V/50Hz) und das Dreiphasennetz (400V/50Hz).

Anforderungsliste
Anforderungsliste / Pflichtenheft ist eine durch die Primus Präzisionstechnik auf Basis des Lastenheftes erstellte systematische, konkretisierte Zusammenstellung aller Vorgaben und Informationen für die Produktentwicklung. Bei Ergänzungen bzw. Veränderung erfolgt eine entsprechende Versionierung.

Antriebsdrehmoment
Die Leistung, die dem Anwender als Abgabe des Antriebssystems effektiv zur Verfügung steht.

Antriebsdrehmoment
Die Leistung, die dem Anwender als Abgabe des Antriebssystems effektiv zur Verfügung steht.

Asynchronmotor
Ein Motor ist ein Drehstrommotor mir sehr robustem Aufbau, der nicht über eine elektrische Erregung oder Permanentmagnete verfügt. Kennzeichnend für den Asynchronmotor ist, daß sich bei Belastung des Motors eine Differenz zwischen der Frequenz der speisenden Spannung und der Drehfrequenz einstellt (Schlupf).

Aufnahmeleistung
Die Leistung, die einem Antriebssystem zugeführt wird.

Ausgangsdrehzahl
Die Drehzahl der Abtriebswelle des Getriebes auf der Ausgangsseite.

Axialkraft
Die Kraft ist eine entlang einer Achse einer Welle wirkende Kraft. Bei Antrieben mit schräg verzahnten Rädern treten als Reaktion auf die eingeleiteten Drehmomente Axialkräfte auf. Diese Kräfte werden im Getriebe aufgenommen und wirken sich nicht nach außen hin aus. Die angegebene zulässige Axialkraft bei Getrieben ist die Kraft, die von außen auf die Stirnseite der Getriebeabtriebswelle wirken darf.

Befestigungsteilkreis
Der Teilkreis oder Befestigungsteilkreis ist der Durchmesser, auf dem die Befestigungsbohrungen des Getriebes kreisförmig um die Abtriebswelle angeordnet sind.

Betriebsmittel
Betriebsmittel sind Hilfsmittel, welche zur Herstellung und Prüfung des Produktes eingesetzt werden, z. B. Werkzeuge, Vorrichtungen und Prüfmittel. Die Fertigung der Betriebsmittel setzt i.d.R. die Freigabe der Serienkonstruktion voraus.

Betriebstemperaturbereich
Der Betriebstemperaturbereich ist der Temperaturbereich, für den Betrieb des Antriebssystems. Der Betriebstemperaturbereich wird in der Anforderungsliste definiert.

Bürstenlose Motoren
Bürstenlose Motoren sind Elektromotoren, die ohne Schleifkontakte (Bürsten) den Strom auf den Motoranker übertragen. Durch den Entfall des mechanischem Abriebs, sind höhere Wirkungsgrade als bei Bürstenmotoren möglich.

Bürstenloser Gleichstrommotor
Ein bürstenloser Gleichstrommotor - englisch: BLDC motor = brushless direct current motor - ist ein permanent erregter Drehstromsynchronmotor, dessen Wicklungen in einer bestimmten Reihenfolge mit blockförmigen Strömen gespeist werden. Die Weiterschaltung der Stromblöcke von einer Wicklung auf die nächste stellt eine elektronische Kommutierung dar. Da sie im Gegensatz zu Gleichstrommotoren ohne mechanischen Kommutator und Bürsten abläuft, werden diese Motoren auch als bürstenlose Gleichstrommotoren bezeichnet.

CAD
engl. computer-aided design - rechnergestützter Entwurf oder rechnerunterstützte Konstruktion - bezeichnet die Konstruktion für mechanischen Systemen mit Hilfe von Software. Es kommt zum Einsatz beispielsweise bei der Entwicklung von Antriebssystemen und Getrieben. Mit 3D-CAD-Programmen werden zunächst dreidimensionale Volumenmodelle erstellt. Daraus werden dann zweidimensionale Zeichnungen abgeleitet. CAD-Modelle können auch als Basisdaten für weitere Schritte z. B. die Steuerung von CNC-Maschinen oder Simulationen verwendet werden

CAQ
Computer -unterstützte Qualitätssicherung – englisch: Computer Aided Quality - ist ein Element des Qualitätsmanagements. CAQ-Systeme unterstützen die Prozessdatenanalyse, dokumentieren und archivieren qualitätsrelevante Daten zu Fertigungsprozessen. CAQ umfasst computergestützte Maßnahmen zur Planung und Durchführung der Qualitätssicherung, die Übertragung und langfristige Speicherung der Daten und die Analyse. Dazu werden Daten aus messenden, attributiven und visuellen Prüfungen vom CAQ-System mit statistischen Methoden ausgewertet.

ccw
Abkürzung für linksdrehend oder gegen den Uhrzeigersinn drehend (engl. centerclockwise)

cw
Abkürzung für rechtsdrehend oder im Uhrzeigersinn drehend (engl. clockwise)

DC
Abkürzung für Gleichstrom -bezeichnet elektrischen Strom, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert.

DC-Motor
Der DC-Motor oder auch Kommutatormotor genannt ist ein Elektromotor der mit Gleichstrom betrieben wird.

Drehantrieb
Ist ein Antriebssystem mit rotatorischem Abtrieb. Typische Vertreter sind: Schneckengetriebe, Stirnradgetriebe, Kegelradgetriebe und Kronenradgetriebe.

Drehmoment
Das Drehmoment ist die um einen Mittelpunkt auf kreisförmiger Bahn wirkende Kraft. Die Maßeinheit ist Newtonmeter [Nm]. Aus dem Produkt des Drehmomentes und der Drehzahl ergibt sich die Leistung.

Drehrichtung
Die Drehrichtung gibt an, in welcher Richtung sich Punkte, von einem bestimmten Standpunkt aus gesehen, um eine Drehachse bewegen. Man unterscheidet dabei zwischen rechtsdrehend oder im Uhrzeigersinn (engl. clockwise - Abkürzung: cw) und linksdrehend oder gegen den Uhrzeigersinn(engl. counterclockwise - Abkürzung: ccw).

Drehstrom
Dreiphasenwechselstrom oder Drehstrom, umgangssprachlich auch Kraftstrom oder Starkstrom, wird ein System von drei miteinander verketteten Wechselströmen bezeichnet.

Drehstrommotor
Als Drehstrommotor wird ein Elektromotor bezeichnet, der mit Dreiphasenwechselstrom betrieben wird. Als Dreiphasenwechselstrom oder Drehstrom, umgangssprachlich auch Kraftstrom oder Starkstrom, wird ein System von drei miteinander verketteten Wechselströmen bezeichnet.

Dreiphasenwechselstrom
Dreiphasenwechselstrom oder Drehstrom, umgangssprachlich auch Kraftstrom oder Starkstrom, wird ein System von drei miteinander verketteten Wechselströmen bezeichnet.

EC-Motor
Beim bürstenlosen Gleichstrommotor besteht der Rotor aus einem Permanentmagneten, der Stator besteht aus mehreren Elektromagneten. Die Elektromagneten im Stator werden in Abhängigkeit von der momentanen Lage des Rotors über eine Brückenschaltung bestromt. Man spricht daher auch von EC-Motoren (elektronisch kommutiert).

Eingangsdrehzahl
Die Drehzahl mit der typischerweise der Motor das Getriebe auf der Eingangsseite antreibt.

Einschaltdauer
Als Einschaltdauer (ED) bezeichnet man ein maximal zulässiges Betriebsintervall eines Getriebes oder Getriebemotors, nach dem eine Ruhephase zu erfolgen hat, um das Antriebssystem nicht zu beschädigen oder zu zerstören z.B. durch Überhitzung.

Elektromagnetische Verträglichkeit
Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) kennzeichnet den normalerweise erwünschten Zustand, dass technische Geräte sich untereinander nicht wechselseitig mittels ungewollter elektrischer oder elektromagnetischer Effekte störend beeinflussen. Sie behandelt technische und rechtliche Fragen der ungewollten wechselseitigen Beeinflussung in der Elektrotechnik.

Elektromotor
Ein Elektromotor bezeichnet einen elektromechanischen Wandler, der elektrische Energie in mechanische Energie wandelt. In Elektromotoren wird die Kraft, die von einem Magnetfeld auf die stromdurchflossenen Leiter einer Spule ausgeübt wird, in Bewegung umgesetzt. Das Gegenstück ist ein Generator.

EMPB
Erstmusterprüfbericht (EMPB) ist Bestandteil der Qualifizierung des Produktes. Er gibt im hauptsächlichen eine Ergebnisübersicht der Prüfung der maßlichen und geometrischen Übereinstimmung eines Erstmusters mit den konstruktiven Vorgaben wieder.

EMV
Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) kennzeichnet den normalerweise erwünschten Zustand, dass technische Geräte sich untereinander nicht wechselseitig mittels ungewollter elektrischer oder elektromagnetischer Effekte störend beeinflussen. Sie behandelt technische und rechtliche Fragen der ungewollten wechselseitigen Beeinflussung in der Elektrotechnik.

Encoder
Rotatorischer Positionsgeber, der im Allgemeinen auf optischen oder magnetischen Prinzipien basiert und zur Erfassung der Position geeignet ist. Die Position meistens wird in zwei um 90° versetzten Signalen ausgeben.

Endschalter
elektrischer Schalter der beim Erreichen einer bestimmten Position eines zu bewegenden Maschinenteiles, z. B. einer Abtriebswelle, ein Signal auslöst, in dessen Folge die weitere Bewegung in dieser Richtung verhindert wird.

Entwicklung bis Prototypenreife
Entwicklung bis Prototypenreife ist die Ideenfindung, Konzeption, Auslegung und Konstruktion eines Produktes bis in den Prototypenstatus, auf Grundlage der Anforderungsliste / Pflichtenheft.

Entwicklung bis Serienreife
Entwicklung bis Serienreife ist die weitere Detaillierung der Prototypenentwicklung bis zur Serienreife. Grundlage bildet die Qualifizierung der Prototypen.

Entwurf
Ein Entwurf ist die erste flüchtige, grafische Darstellung der Lösungsidee für das Antriebssystem oder Getriebe.

Erstmuster
Erstmuster sind Produkte, die in Form, Gestalt, Bedienung sowie in der Herstellung dem späteren Serienartikel entsprechen.

Erstmusterprüfbericht
Erstmusterprüfbericht (EMPB) ist Bestandteil der Qualifizierung des Produktes. Er gibt im hauptsächlichen eine Ergebnisübersicht der Prüfung der maßlichen und geometrischen Übereinstimmung eines Erstmusters mit den konstruktiven Vorgaben wieder.

Etikett
Hinweisschild auf oder an der Verpackung eines Produktes oder dem Produkt selbst.

Evolentenverzahnung
Die Evolentenverzahnung beschreibt einen bestimmten Typ von Verzahnung für Zahnräder und Zahnstangen, wobei die Flanken der Zähne des Zahnrades von Evolenten gebildet werden. Wegen ihrer Vorteile ist sie heute die bedeutenste Verzahnungsart im Maschinenbau.

Feinmechanik
Die Feinmechanik ist ein Teil der Technik, der sich mit der Entwicklung und Fertigung sehr kleiner und präziser Produkte beschäftigt.

FEM
Die Finite Elemente Methode, oder auch „Methode der finiten Elemente“, ist ein numerisches Verfahren zur näherungsweisen Lösung, von Differentialgleichungen mit Randbedingungen. Sie ist auch ein modernes Berechnungsverfahren im Bereich von Simulationen z. B. für Festigkeitsbetrachtungen.

Fettschmierung
Die Wahl des Schmiermittels erfolgt hauptsächlich unter Berücksichtigung der Anforderungsliste. Getriebe der Primus Präzisionstechnik werden mit Fetten höchster Qualität gefettet. Dieses bietet in der üblichen Anwendungen eine einmalige, dauerhafte Schmierung auf Lebenszeit. Zusätzlich stellt die Fettschmierung einen Schutz gegen Korrosion, eine Optimierung des Wirkungsgrades und eine Optimierung der Geräusche dar.

Flansch
Am Flansch erfolgt meistens die Montage der Getriebe und Getriebemotoren beim Anwender. Der Anschluß des Motors an Getriebe erfolgt ebenfalls am Flansch.

FMEA
FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse) ist eine analytische Methoden der Zuverlässigkeitstechnik, um potenzielle Schwachstellen zu finden. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird die FMEA zur Fehlervermeidung und Erhöhung der technischen Zuverlässigkeit vorbeugend eingesetzt. Die FMEA kann insbesondere in der Design- bzw. Entwicklungsphase neuer Produkte oder Prozesse angewandt werden. FMEA folgt dem Grundgedanken einer vorsorgenden Fehlerverhütung anstelle einer nachsorgenden Fehlererkennung und -korrektur (Fehlerbewältigung) durch frühzeitige Identifikation und Bewertung potenzieller Fehlerursachen bereits in der Entwurfsphase. Durch eine systematische Vorgehensweise und die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden Designmängeln bei neuen Produkten und Prozessen vermieden.

Freigabe der Prototypenkonstruktion
Freigabe der Prototypenkonstruktion ist die Bestätigung des Kunden, dass die erstellte Konstruktion des Produktes den Vorgaben der aktuellen Anforderungsliste / Pflichtenheft hinsichtlich Handhabung und Design im Sinne von Prototypen entspricht. Die Primus Präzisionstechnik bestätigt zusätzlich, dass die technische Auslegung des Produktes auf Grundlage der definierten Vorgaben durchgeführt wurde.

Freigabe der Serienkonstruktion
Freigabe der Serienkonstruktion ist die Bestätigung des Kunden, dass die erstellte Konstruktion des Produktes den Vorgaben der aktuellen Anforderungsliste / Pflichtenheft hinsichtlich Handhabung und Design im Sinne des Serienprodukts entspricht. Die Primus Präzisionstechnik bestätigt zusätzlich, dass die technische Auslegung des Produktes auf Grundlage der definierten Vorgaben durchgeführt wurde.

Geber
Der Geber ist eine Messeinrichtung zur (Rotor-) Lageerfassung bzw. Drehzahlauswertung.

Getriebeabtriebsdrehmoment
Die Kraft ist eine entlang einer Achse einer Welle wirkende Kraft. Bei Antrieben mit schräg verzahnten Rädern treten als Reaktion auf die eingeleiteten Drehmomente Axialkräfte auf. Diese Kräfte werden im Getriebe aufgenommen und wirken sich nicht nach außen hin aus. Die angegebene zulässige Axialkraft bei Getrieben ist die Kraft, die von außen auf die Stirnseite der Getriebeabtriebswelle wirken darf.

Getriebeabtriebsdrehzahl
Die Getriebeabtriebsdrehzahl ist die resultierende Drehzahl am Abtrieb. In der Regel wird ein hohe Eingangsdrehzahl des Motors erzeugt, welches durch das Getriebe untersetzt wird, sodass am Abtrieb eine niedrigere Drehzahl erzeugt wird.

Getriebebau
Der Getriebebau ist ein Bereich der Technik, der sich mit der Konstruktion und Realisierung von Getrieben befasst.

Getriebemotor
Ein Getriebemotor ist eine Kombination aus einem Motor und einem Getriebe, das dafür sorgt, dass sich die Abtriebswelle üblicher Weise mit geringerer Geschwindigkeit, aber wesentlich höherem Drehmoment als das des Motors, dreht.

Getriebestufe
System aus mindestens zweier Zahnräder bei Stirnradstufen und mindestens drei Zahnrädern bei Planetenstufen aus denen sich ein Übersetzungsverhältnis berechnet. Um höhere Übersetzungen zu erreichen werden im Getriebe mehrere Zahnradstufen hintereinandergeschaltet. Das Produkt aus den Übersetzungen der einzelnen Getriebestufen ergibt die Gesamtübersetzung des Getriebes.

Getriebetyp
Man unterscheiden unter Anderem zwischen Stirnradgetrieben, Schneckengetrieben, Kegelradgetrieben und Planetengetrieben und deren Mischformen.

Getriebeübersetzung
Die Übersetzung ist bei Getrieben der schnellere Lauf des angetriebenen Rades gegenüber dem antreibenden Rad. In den meisten Fällen wird aber untersetzt, da durch den langsameren Lauf des angetrieben Rads ein höheres Drehmoment resultiert.

Gleichstrom
kurz: DC - bezeichnet elektrischen Strom, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert.

Gleichstrommotor
Der Gleichstrommotor oder auch Kommutatormotor genannt ist ein Elektromotor der mit Gleichstrom betrieben wird.

Gleitlagerung
Ein Gleitlager ist ein Maschinenelement oder Bauteil, das auf gleitender Bewegungen (Führung) eines Bauteils auf oder in einem Lager beruht (Gleitführung). Im Gegensatz zu anderen Lagertypen (Wälzlager) ist ein Gleitlager dadurch gekennzeichnet, dass die Partner sich direkt oder nur durch einen Schmierfilm getrennt aneinander vorbei bewegen, und sie daher im allgemeinen auf exzellente Schmierung gegen Gleitreibung angewiesen sind. Diese erfolgt durch Schmieröle, Schmierfette, aber auch durch Weichmetalllager (Kupfer, Bronze, Zinn, usw.) oder andere selbstschmierende Prinzipien.

Haltemoment
Das Haltemoment ist das Drehmoment, das aufgewendet werden muss, um ein Getriebe rückwärts - von der Abtriebsseite her - aus seiner Ruhestellung zu bewegen.

Hartgewebe
Als Hartgewebe (Kurzzeichen HGW) bezeichnet man einen etwa 70 Jahre alten Faser-Kunststoff-Verbund, bei dem mehrere Lagen textilen Leinen- oder Baumwollgewebes mit dem Duroplast Phenolharz verklebt wird. Trotz seines Alters kommt er noch in sehr vielen technischen Spezialanwendungen zum Einsatz, u. a.: im Motorenbau, in der Elektrotechnik und allgemein als Maschinenteil, zum Beispiel als Zahnrad. Zu den besonderen Eigenschaften des Hartgewebes zählen, dass es hart, abriebfest und thermisch hoch belastbar ist. Darüber hinaus wirkt es elektrisch isolierend und hat eine hohe Schwingungs- und Schalldämpfung.

Hebelarm
der Teil des Hebels zwischen dem Drehpunkt und der Stelle, an der die Kraft einwirkt.

Hohlrad
Ein Hohlrad ist ein innenverzahntes Zahnrad, also ein Ring, dessen innere Mantelfläche die Verzahnung trägt. Hohlräder sind ein wichtiger Bestandteil von Planetengetrieben. Es steht mit den Planetenrädern im direkten Eingriff und ist koaxial zum Sonnenrad montiert. Hohlräder können aber auch mit Stirnrädern kombiniert werden. Man erhält dabei eine Stirnradstufe, die den Drehsinn der übertragenen Drehbewegung nicht ändert.

Hubantriebe
Als Hubantriebe (siehe Linearantriebe) werden alle Antriebssysteme bezeichnet, bei der sich alle Punkte des bewegten Körpers in dieselbe Richtung bewegen. In der Physik spricht dabei von "translatorischer Bewegung".

Hubgeschwindigkeit
Die Hubgeschwindigkeit ist der zurückgelegte Weg pro Zeiteinheit ( z.B. mm/s) einer Linearen Bewegungseinheit ( z.B. Zahnstage).

Hubkraft
Die Hubkraft ist eine Bewegungskraft, welche von einem Linearantrieb aufgebracht wird.

Hysterese
Die Hysterese eines Druckmessgerätes ist die bei gleichem Druck auftretende größte Differenz der Ausgangsgrößen zwischen Messungen in Richtung zunehmenden Druckes und daran anschließenden Messungen in Richtung abnehmenden Druckes. Sie wird in einem geschlossenen Messzyklus zwischen Anfangs- und Endwert des Messbereiches ermittelt und erfasst neben den elastischen Nachwirkungen auch konstruktiv bedingte Einflüsse, wie z.B. Reibung und toter Gang.

Idee
eine Idee ist ein (plötzlicher) Gedanke, Einfall, Eingebung, Geistesblitz.

IMDS
Mit dem Internationales Material-Daten-System - kurz: IMDS, wird ein Archiv-, Austausch- und Verwaltungssystem für den Fahrzeugbau bezeichnet. Auf seiner Basis wird ein Materialdatenblatt erstellt, in dem für das betreffende Bauteil alle verwendeten Werkstoffe und anteiligen Stoffkomponenten benannt sind sowie alle erforderlichen Daten erfasst werden, die für das spätere Recycling des Fahrzeugteils notwendig sind. Die Hauptforderung der Automobilhersteller besteht darin, alle Daten eines Materialdatenblattes, eines Bauteils, eines Zusammenbaus, Baugruppe und eines ganzen Automobils zusammenzufassen und analysieren zu können. Das ist durch die gezielte Auswertung und das Zusammenfassen der einzelnen Materialdatenblätter des IMDS möglich.

Kalibrierung
Die Kalibrierung gibt Aufschluss darüber, wieweit der von einem Messgerät oder einer Messeinrichtung angezeigte Messwert mit dem dazugehörigen richtigen Wert der Messgröße übereinstimmt. Der „richtige“ Wert wird durch ein Bezugsnormal dargestellt, das seinerseits auf ein nationales Normal und damit auf die jeweilige SI-Einheit rückgeführt ist.

Kegelrad
Das Maschinenelement Kegelrad ist ein konisch verlaufender Zylinder (Kegel), welches an seiner Mantelfläche einen gleichmäßig verteilten Zahnkranz aufweißt. Das Drehmoment wird meist unter dem Achswinkel von 90° übertragen.

Keilriemenscheibe
Die Keilriemenscheibe ist ein Maschinenbauteil, welches Wellen mit Keilriemen verbindet. Durch die Wahl von verschiedenen Durchmesser ist eine Übersetzung möglich.

Kennlinie
Eine Kennlinie ist eine graphische Darstellung von zwei voneinander abhängigen physikalischen Größen, die für ein Bauteil, eine Baugruppe oder ein Gerät kennzeichnend ist. Die Kennlinie wird als Linie in einem zweidimensionalen Koordinatensystem dargestellt. Das Kennlinienfeld oder kurz Kennfeld stellt mehrere Kennlinien in Abhängigkeit von weiteren Eingangsgrößen (Parameter) in Form mehrerer Kennlinien oder in einem dreidimensionalen Koordinatensystem dar.

Kerbverzahnung
Die Kerbverzahnung ist eine lösbare Mitnehmerverbindung (formschlüssig) für große Drehmomente durch axiale Verzahnung von Welle und Nabe.

Kleingetriebe
Ist eine spezielle Form von Getrieben, die für sehr kleine und präzise Applikationen prädestiniert ist.

Kleinstmotoren
Kleinstmotoren sind Elektromotoren, welche sich durch besonders kleine und präzise Bauform auszeichnen. Dadurch sind die für kleine Bauräume und präzise Anwendungen prädestiniert. In der Regel zeichnen sich Kleinstmotoren auch durch einen relativ geringen Stromverbrauch aus.

Korrosion
Korrosion im Allgemeinen ist die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffs bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion eines Bauteils oder Systems führen kann. Die wohl bekannteste Art von Korrosion ist das Rosten, also die Oxidierung von Metallen.

Korrosionsbeständigkeit
Als Korrosionsbeständigkeit wird der Widerstand eines Werkstoffes einer Reaktion mit seiner Umgebung verstanden.

Kronenrad
Kronenräder (auch Planräder) sind Zahnräder, die die Verzahnung auf der Planseite tragen. Sie können mit konventionellen Stirnrädern gepaart werden und ermöglichen so die Übertragung einer Drehbewegung unter einem Achswinkel von 90°.

Kronenradgetriebe
Ein Getriebe, dessen wesentlicher Bestandteil ein Kronenrad ist. Kann alternativ zu Schnecken-und Kegelradgetrieben eingesetzt werden und bietet den Vorteil eines deutlich besseren Wirkungsgrades (als Schneckengetriebe) bzw. eines einfacheren Aufbaus (als Kegelradgetriebe).

Kugelgewindetrieb
Ein Kugelgewindetrieb (KGT) ist die Gesamtheit eines Wälzschraubtriebes mit Kugeln als Wälzkörper.In den meisten Fällen, dient er zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine Linearbewegung.

Kugellager
Das Kugellager ist ein Wälzlager. Die bekannteste Form des Kugellagers ist das Rillenkugellager. Es ist dafür ausgelegt, überwiegend radiale Kräfte aufzunehmen. Da die Kugeln eng an den verhältnismäßig tiefen Laufrillen anliegen, kann dieses Lager auch geringe axiale Kräfte aufnehmen.

KVP
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess - kurz: KVP - ist eine innere Haltung aller Beteiligten und bedeutet: stetige Verbesserung mit möglichst nachhaltiger Wirkung. Diese Haltung durchdringt dann alle Aktivitäten und das ganze Unternehmen. KVP bezieht sich auf die Produkt-, die Prozess- und die Servicequalität. Umgesetzt wird KVP durch einen Prozess stetiger kleiner Verbesserungsschritte (im Gegensatz zu eher großen, sprunghaften, einschneidenden Veränderungen) in kontinuierlicher Teamarbeit. KVP ist ein Grundprinzip im Qualitätsmanagement und unverzichtbarer Bestandteil der ISO 9001.

Lagertemperatur
Temperatur bei dem ein Antriebssystem gelagert und transportiert werden darf ohne Schaden zu nehmen.

Lastenheft
Im Lastenheft definiert der Kunde die Vorgaben an das zu entwickelnde Produkt.

Lebensdauer
Die Lebensdauer bezeichnet die Zeit, in der eine technische Anlage oder ein technischer Gegenstand ohne den Austausch von Kernkomponenten – oder ohne komplettes Versagen – genutzt werden kann. Die Lebensdauer eines Getriebes kann wegen der vielen Einflussfaktoren nicht genau angegeben werden. Sie schwankt von über 20'000 Betriebsstunden bis hin zu weniger als 500 Betriebsstunden bei Extremanforderungen.

Lebensdauerschmierung
Die Wahl des Schmiermittels erfolgt hauptsächlich unter Berücksichtigung der Anforderungsliste. Getriebe der Primus Präzisionstechnik werden mit Fetten höchster Qualität gefettet. Dieses bietet in der üblichen Anwendungen eine einmalige, dauerhafte Schmierung auf Lebenszeit. Zusätzlich stellt die Fettschmierung einen Schutz gegen Korrosion, eine Optimierung des Wirkungsgrades und eine Optimierung der Geräusche dar.

Leistung
Die physikalische Größe der Leistung ist definiert als Arbeit je Zeiteinheit und wird in der Einheit Watt [W] gemessen. Man unterscheidet unter anderem die elektrische Leistung (Spannung U x Strom I ) und die mechanische Leistung (Drehmoment M x Drehzahl n). Unter Berücksichtigung der Grundeinheiten für das Drehmoment [Nm] und die Drehzahl [1/min] ergibt sich die Formel: P [W] = M [Nm] x n [1/min] / 955

Leiterplatte
Eine Leiterplatte ist ein Träger für elektronische Bauteile. Sie dient der mechanischen Befestigung und elektrischen Verbindung. Nahezu jedes elektronische Gerät enthält eine oder mehrere Leiterplatten. Leiterplatten bestehen aus elektrisch isolierendem Material mit daran haftenden, leitenden Verbindungen (Leiterbahnen). Als isolierendes Material ist faserverstärkter Kunststoff üblich. Die Leiterbahnen werden zumeist aus einer dünnen Schicht Kupfer geätzt. Die Bauelemente werden auf Lötflächen (Pads) oder in Lötaugen gelötet.

Linearantriebe
Als Linearantriebe werden alle Antriebssysteme bezeichnet, bei der sich alle Punkte des bewegten Körpers in dieselbe Richtung bewegen. In der Physik spricht dabei von translatorischer Bewegung.

Manntag
Manntag ist eine Einheit von 8 Stunden

Meilenstein
Meilenstein ist ein Ereignis von besonderer Bedeutung. Das Erreichen eines Meilensteins ist i.d.R. die Voraussetzung zum Übergang in eine weiterführende Phas

Motorauslegung
Die Motorauslegung beschreibt einen Vorgang in der Konstruktionsphase eine technischen Produktes, in dem durch mathematische Berechnungen geprüft wird, ob der Motor die Anforderungen an das technische Produktes erfüllt. Typische Anforderungen sind Drehzahl,Nennspannung,Drehmoment,Abmessungen der Außengeometrie.

Motorbefestigung
Eine Motorbefestigung ist ein Bauelement, welches zum Fixieren und Zentrieren eines Motors dient (siehe Flansch).

Motordaten
Die Motordaten geben konkrete elektrische und mechanische Informationen des Motors wieder. Typische charakterisierende Informationen sind Drehzahl, Nennspannung, Abtriebsdrehmoment,Wirkungsgrad usw.

Motordrehmoment
Auch Antriebsdrehmoment oder (Getriebe-) Eingangsmoment = das vom Motor abgegebene Drehmoment.

Motordrehzahl
Als Motordrehzahl bezeichnet man die vom Motor abgegebe Drehzahl der Motorwelle,wobei als Drehzahl oder Umdrehungsfrequenz (n) oder Umlauffrequenz (f) man den Quotienten, gebildet aus der Anzahl der Umläufe oder Umdrehungen und der dafür benötigten Zeitspanne (t) bezeichnet. Die übliche technische Einheit ist U/min (Umdrehungen pro Minute).

Motorwelle
Die Motorwelle ist ein Bauteil des Elektromotors. Sie überträgt die Drehbewegung vom Motor zum Getriebe.

Motorwellendurchmesser
Der Motorwellendurchmesser ist der Durchmesser, der an der Motorwelle gemessen wird.

Muster
Der Begriff Muster wird von uns nicht verwendet. Wir unterscheiden zwischen Prototyp und Erstmuster.

Nadellager
Nadellager sind Wälzlager mit besonders niedriger Bauform. Die Wälzkörper ähneln Nadeln (daher die Bezeichnung Nadellager), es handelt sich um dünne und verhältnismäßig lange Zylinderrollen.

Nenntemperaturbereich
Der Nenntemperaturbereich oder Betriebstemperaturbereich ist der Temperaturbereich, für den das Druckmessgerät die Werte seiner Spezifikation einhält.

Nullserie
Mit Nullserie ,auch Vorserie oder Pilotserie werden Produkte bezeichnet, die in der Einführungsphase einer Serienproduktion zu letzten Erprobungszwecken angefertigt werden. Sie ist damit Bestandteil der Ausarbeitungsphase einer Produktentwicklung.

Passfeder
Die Passfeder ist ein Maschinenelement das als Zusatzbauteil zur Welle-Nabe-Verbindung benutzt wird. Die Verbindung ist formschlüssig und dient der Übertragung von Drehmomenten und Drehzahlen (zum Beispiel Antriebswelle – Riemenrad).

Passfederverbindung
Eine Passfederverbindung ist eine formschlüssige Kombination aus einer Welle, Antriebsrad und einer Passfeder um Drehmomente und Drehzahlen zu übertragen.

Permanentmagnetmotor
Oder auch Kommutatormotor – die gängigste Form des Gleichstrommotors.

Pflichtenheft
Anforderungsliste / Pflichtenheft ist eine durch die Primus Präzisionstechnik auf Basis des Lastenheftes erstellte systematische, konkretisierte Zusammenstellung aller Vorgaben und Informationen für die Produktentwicklung. Bei Ergänzungen bzw. Veränderung erfolgt eine entsprechende Versionierung.

Piktogramm
Ein Piktogramm ist ein einzelnes Symbol bzw. Ikon, das eine Information durch vereinfachte grafische Darstellung vermittelt. Piktogramme werden heute im Zeitalter der Globalisierung und Internationalisierung in standardisierter Form verwendet, um Informationen sprachunabhängig oder möglichst schnell (z.B. als Verkehrszeichen) zu vermitteln oder um als Gefahrensymbole vor Gefahren zu warnen.

Planetengetriebe
Das Planetengetriebe ist eine spezielle Bauart von Zahnradgetrieben, bei der sich mehrere äußere Zahnräder um ein inneres Zahnrad drehen. Durch die kompakte Bauweise, werden sie dort eingesetzt, wo wenig Platz zur Verfügung steht und ein koaxialer Abtrieb notwendig ist.

Planetenrad
Die Kraft ist eine entlang einer Achse einer Welle wirkende Kraft. Bei Antrieben mit schräg verzahnten Rädern treten als Reaktion auf die eingeleiteten Drehmomente Axialkräfte auf. Diese Kräfte werden im Getriebe aufgenommen und wirken sich nicht nach außen hin aus. Die angegebene zulässige Axialkraft bei Getrieben ist die Kraft, die von außen auf die Stirnseite der Getriebeabtriebswelle wirken darf.

Planetenträger
Der Planetenträger dient der Lagerung der Planetenradachsen und leitet das durch Umlaufen der Planeten um die Sonne generierte Drehmoment an die Abtriebswelle.

Platine
Die Kraft ist eine entlang einer Achse einer Welle wirkende Kraft. Bei Antrieben mit schräg verzahnten Rädern treten als Reaktion auf die eingeleiteten Drehmomente Axialkräfte auf. Diese Kräfte werden im Getriebe aufgenommen und wirken sich nicht nach außen hin aus. Die angegebene zulässige Axialkraft bei Getrieben ist die Kraft, die von außen auf die Stirnseite der Getriebeabtriebswelle wirken darf.

Platinenetriebe
Das Platinenetriebe ist eine Form des Stirnradgetriebes, welche durch die integration des Getriebes in zwei oder mehrere Blechplatinen gekennzeichnet wird. Durch hinzufügen mehrerer Zahnräder und Zwischenwellen können auch mehrstufige Platinengetriebe realisiert werden.

Positionierantriebe
Positioniertantriebe sind Kombinationen aus meistens Elektromotoren und einer Getriebeform, dessen übersetztes Drehmoment am Abtrieb eine Vorrichtung für das Positinieren von Gegenständen antriebt. Z.B. die Positionierung von Kartons.

Projekte
Ein Projekt ist ein zeitlich und inhaltlich begrenztes und gegen andere Tätigkeiten eines Trägers abgegrenztes Vorhaben.

Projektabschluss
Projektabschluss wird mit dem Erteilen der Serienfreigabe und Übergabe des Produktes in die Serienfertigung erreicht.

Projektphase
Projektphase ist eine Aufgabe, welche in einem definierten Zeitraum (Dauer in Manntagen) abgearbeitet wird. Eine Phase endet mit einem Meilenstein.

Prototypen
Prototypen sind Produkte, die in Form, Gestalt und Bedienung dem Serienartikel bereits weitgehend ähneln. Bei der Herstellung von Prototypen werden nicht, oder nur teilweise, die Fertigungsmöglichkeiten und Werkzeuge einer Serienproduktion eingesetzt. Die Fertigung der Prototypen setzt i.d.R. die Freigabe der Prototypenkonstruktion voraus.

Prüfmittel
Prüfmittel sind Hilfsmittel zur Qualifizierung und Prüfung des Produktes sowie zur Überwachung des Produktionsprozesses.

QM
Qualitätsmanagement - kurz: QM - bezeichnet grundsätzlich alle organisierten Maßnahmen, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen jeglicher Art dienen.

QS
QS oder Qualitätssicherung sind Maßnahmen, die sicherstellen sollen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung ein festgelegtes Qualitätsniveau erreicht. Dabei geht es nach ISO 9000 nicht etwa darum, die Qualität eines Produktes zu optimieren, sondern ein vorgegebenes – also gegebenenfalls auch ein niedriges – Niveau zu halten.

Qualifizierung Erstmuster
Qualifizierung Erstmuster ist die Überprüfung der Eigenschaften der Erstmuster bezüglich den in der aktuellen Anforderungsliste / Pflichtenheft definierten Vorgaben. Die Überprüfung wird an einer für jedes Prüfmerkmal repräsentativen Menge von Erstmustern durchgeführt und entsprechend dokumentiert.

Qualifizierung Prototypen
Qualifizierung Prototypen ist die Überprüfung der Eigenschaften der Prototypen bezüglich den in der aktuellen Anforderungsliste / Pflichtenheft definierten Vorgaben.

Radialkraft
Die Radialkraft ist die Kraft im rechten Winkel zur Achse und wird durch Übertragungselemente wie Ritzel oder Riemenscheiben aufgebracht. Unter der in der Antriebstechnik häufig angegebenen “maximal zulässigen Radiallast“ versteht man die Kraft mit der eine Abtriebswelle an einer bestimmten Stelle (definierter Abstand zur Lagerstelle der Welle) dauerhaft und ohne negative Auswirkungen auf die Lebensdauer des Antriebs belastet werden kann.

Radsatz
Ein Radsatz besteht aus einer Achse und zwei Rädern.

Relative Luftfeuchtigkeit
Die Relative Luftfeuchtigkeit beschreibt das prozentuale Verhältnis zwischen dem gegenwärtigen Wasserdampfdruck und dem Sättigungswasserdampfdruck. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50% enthält die Luft nur die Hälfte an Wasserdampfmenge, die bei der gegenwärtigen Temperatur maximal gehalten werden kann. Bei 100% ist die Luft vollständig mit Wasserdampf gesättigt. Bei Überschreitung des Wertes, kann die Luft den Wasserdampf nicht mehr binden und stößt die überschüssige Feuchtigkeit in Form von Kondenswasser bzw. Nebel ab.

Ritzel
Ritzel ist die Bezeichnung für ein kleines Zahnrad (verhältnismäßig wenige Zähne). Der Begriff wird üblicherweise für das am Motor angebrachte, das Getriebe antreibende Zahnrad verwendet.

Rückdrehmoment
Als Rückdrehmoment wird das Drehmoment bezeichnet, das erforderlich ist, um die Antriebswelle eines stillstehenden Getriebes von der Abtriebswelle her in Rotation zu versetzen.

Rücklaufsperre
Eine Rücklaufsperre verhindert bei nicht selbsthemmenden Getrieben die Entstehung eines ungewollten Rückdrehmoments.

Rutschkupplung
Eine Rutschkupplung ist eine selbsttätig, im Drehmoment einstellbare, Sicherheitskupplung, die Teile vor Anlagenbeschädigung schützt bzw. begrenzt. Wird das sogenannte Rutschmoment überschritten, führt dies zu einem Durchrutschen der Kupplung und somit zur Unterbrechnung der Drehmomentübertragung.

Schallleistung
Die Schallleistung einer Schallquelle ist eine akustische Größe. Sie bezeichnet die pro Zeiteinheit von einer Schallquelle abgegebene Schallenergie. Sie ist eine der Schallenergiegrößen und ist eine mechanische Leistung. Ihre Einheit ist Watt (W). Die zugehörige logarithmische Größe ist der Schallleistungspegel.

Schmierstoff
Schmierstoffe werden zur Schmierung eingesetzt und dienen zur Verringerung von Reibung und Verschleiß, sowie zur Kraftübertragung, Kühlung, Schwingungsdämpfung, Dichtwirkung und dem Korrosionsschutz.

Schmierung
Die Schmierung hat zum Ziel, einen direkten Kontakt der beweglichen Elemente zu verhindern. Der Einsatz von hoch entwickelten Schmiermitteln wird daher die Leistungsfähigkeit der Getriebe als auch die Lagerlebensdauer erhöhen.

Schnecke
Die Schnecke ist eine Sonderform eines schrägverzahnten Zahnrads. Der Winkel der Schrägverzahnung ist so groß, dass ein Zahn mehrmals um die Radachse geht. Der Zahn wird in diesem Fall als Gang bezeichnet. Es gibt eingängige oder mehrgängige Schnecken.

Schneckengetriebe
Schneckengetriebe gehören zur Kategorie der Schraubwälzgetriebe und bestehen aus einem schraubenförmigen Antriebselement, der sogenannten Schnecke, die bei Drehbewegung ein in dieses greifende Zahnrad (Schneckenrad) in Rotation versetzt. Schneckengetriebe zeichnen sich meistens durch einen Achsversatz zwischen Antriebswelle und Abtriebswelle aus. Je nach Wirkungsgrad können Schneckengetriebe auch selbsthemmend sein.

Schneckengetriebemotor
Ein Schneckengetriebemotor ist eine Kombination aus einem Motor, meist ein Elektromotor, und einem Schneckengetriebe, das dafür sorgt, dass sich die Abtriebwelle mit geringerer Geschwindigkeit – aber wesentlich höherem Drehmoment als der des Motors – dreht. In den meisten Fällen wird diese Kombination so ausgelegt, dass sie selbsthemmend wirkt, d.h sie sind nicht rückdrehbar.

Schneckenrad
Das Maschinenelement Schneckenrad ist ein, mit über den Umfang gleichmäßig schrägverzahntes Rad. Es wird zur Übertragung zwischen zwei Drehungen (Paarung Schnecke und Schneckenrad) gebraucht.

Schneckenradsatz
Unter einem Schneckenradsatz wird die Paarung zwischen der Schnecke und dem Schneckenrad verstanden, dessen Funktion in der Übersetzung von Drehmoment liegt.

Schneckenwelle
Die Schneckenwelle ist eine Sonderform eines schrägverzahnten Wellentriebs. Der Winkel der Schrägverzahnung ist so groß, dass ein Zahn mehrmals um die Radachse geht. Der Zahn wird in diesem Fall als Gang bezeichnet. Es gibt eingängige oder mehrgängige Schneckenwellen.

Schrittmotor
Ein Schrittmotor ist ein Synchronmotor, bei dem der Rotor (drehbares Motorteil mit Welle) durch ein gesteuertes schrittweise rotierendes elektromagnetisches Feld der Statorspulen (nicht drehbarer Motorteil) um einen minimalen Winkel (Schritt) oder sein Vielfaches gedreht werden kann. Schrittmotoren existieren auch in Form von Linearmotoren.

Schutzart
Geräte, die nicht bei allen Umweltbedingungen eingesetzt werden dürfen, werden in sogenannte IP-Schutzarten (IP = Internationel Protection/Internationale Schutzarten) eingeteilt.

Selbsthemmung
Selbsthemmung beschreibt in der Mechanik den durch Reibung verursachten Widerstand gegen ein Verrutschen oder ein Verdrehen zweier aneinander liegender Körper. Um Selbsthemmung zu erreichen, wird der resultierende Winkel kleiner als der Arcustangens der Haftreibungszahl ausgeführt.

Serienfertigung
Serienfertigung ist die Herstellung des Produktes nach Serienfreigabe.

Serienfreigabe
Serienfreigabe ist die Bestätigung des Kunden und der Primus Präzisionstechnik, dass die gelieferten Erstmuster den Vorgaben der aktuellen Anforderungsliste / Pflichtenheft entsprechen. Grundlage bildet die Qualifizierung der Erstmuster.

Sonderfreigabe
Die Sonderfreigabe ist eine Erlaubnis, eine Einheit, die festgelegte Einzelforderungen nicht erfüllt, anzuwenden oder freizugeben.

SPC
Die statistische Prozesslenkung wird üblicherweise als eine Vorgehensweise zur Optimierung von Produktions- und Serviceprozessen aufgrund statistischer Verfahren verstanden. Die Statistische Prozessregelung wird zur Steuerung von Prozessen eingesetzt, um das Niveau von Qualitätsmerkmalen auf vorgegebenen Sollwerten oder innerhalb bestimmter Toleranzgrenzen zu halten.

Spindelantrieb
Der Spindelantrieb gehört zu den Antriebssystemen der Linearantriebe. Die translatorische Bewegung des bewegten Körpers wird dabei von einer rotierenden Gewindespindel erzeugt und auf die Spindelmutter übertragen. Es wird also eine Drehbewegung in eine Linearbewegung umgewandelt.

Spitzendrehmoment
Das Spitzendrehmoment ist die um einen Mittelpunkt auf kreisförmiger Bahn maximal wirkende Kraft.

Stirnradgetriebe
Das Stirnradgetriebe ist eine von vielen Getriebeformen, welche durch zwei parallele Wellen gekennzeichnet wird. Einfachste Bauform ist das einstufige Stirnradgetriebe, welches aus zwei Achsen mit jeweils einem Zahnrad besteht. Durch hinzufügen mehrerer Zahnräder und Zwischenwellen können auch mehrstufige Stirnradgetriebe realisiert werden.

Stöße
In der Physik beschreibt ein Stoß eine sehr kurze Wechselwirkung zwischen zwei Teilchen oder Körpern. Dadurch ändert sich die Geschwindigkeit, der Impuls und die Energie der Stoßpartner.

Stufenzahl
Stufenzahlen (auch Zehnerpotenz genannt) sind ganzzahlige Potenzen mit der Basis 10 und einem beliebigen, ganzzahligen Exponenten.

Synchronmotor
Drehstrommotor, der über eine elektrische Erregung oder Permanentmagnete verfügt und bei dem sich auch bei Belastung keine Differenz zwischen der Frequenz der speisenden Spannung und der Drehfrequenz einstellt. Aufgrund der kleinen Bauart und der einfachen Regelverfahren werden permanent erregte Synchronmotoren besonders in Servoantrieben kleinerer Leistung eingesetzt. Synchronmotoren können auch als Linearmotoren ausgeführt werden.

Teilkreis
Der Teilkreis oder Befestigungsteilkreis ist der Durchmesser, auf dem die Befestigungsbohrungen des Getriebes kreisförmig um die Abtriebswelle angeordnet sind.

Teilkreisdurchmesser Zahnrad
Der Durchmesser des Teilkreises ist gleich das Produkt von Modul m und Zähnezahl z, d0 = m · z

Temperaturbereich
Der Temperaturbereich gibt eine Spanne zwischen zwei Temperaturen an. Im Allgemeinen wird der Temperaturbereich für bestimmte Anwendungen definiert z.B. Betriebstemperaturbereich oder Nenntemperaturbereich, Kritischer Temperaturbereich.

Toleranz
Die Toleranz bezeichnet den Zustand eines Systems, in dem eine von einer störenden Einwirkung verursachte Abweichung vom Normalzustand (noch) keine Gegenregulierung oder Gegenmaßnahme notwendig macht oder zur Folge hat. Im engeren Sinn ist Toleranz das Ausmaß der Abweichung einer Größe vom Normzustand oder Normmaß, das die Funktion eines Systems eben noch nicht gefährdet.

Topfgetriebe
Das Topfgetriebe ist eine Form des Stirnradgetriebes, welche durch die Integration des Getriebes in einem Topfgehäuse gekennzeichnet wird. Durch hinzufügen mehrerer Zahnräder und Zwischenwellen können auch mehrstufige Topfgetriebe realisiert werden.

Übersetzungsgetriebe
Die Übersetzung ist bei Getrieben der schnellere Lauf des angetriebenen Rades gegenüber dem antreibenden Rad. In den meisten Fällen wird aber untersetzt, da durch den langsameren Lauf des angetrieben Rads ein höheres Drehmoment resultiert.

Umverpackung
Als Umverpackung bezeichnet man das Verpackungsmittel, in dem sich mehrere Einzelverpackungen befinden.

VDA
Verband Deutscher Automobilindustrie

Verdrehflankenspiel
Das Verdrehflankenspiel bezeichnet den Winkel, um den die Abtriebswelle eines Getriebes bei gleichzeitig festgehaltener Motorwelle verdreht werden kann.

Verdrehsicherung
Eine Verdrehsicherung ist eine Schutzvorrichtung, die zwei zu paarende Bauteile gegen Verdrehen schützt. Diese kann durch ein separates Bauteil, z.B. ein Bolzen oder durch spezielle Formen der zu paarenden Bauteile, z.B. Vierkant-Form realisiert werden.

Verpackung
Eine gezielt angebrachte, wieder möglichst ohne größeren Aufwand lösbare Umhüllung eines Produktes nennt man Verpackung.

Version
Versionen sind die aufeinander folgenden Zustände eines Dokuments, eines Produkts.

Verstellgetriebe
Als Verstellgetriebe werden Getriebe bezeichnet, die anhand des übersetzten Drehmoments durch einen sich drehenden Abtrieb, andere technische Baugruppen regeln. Z. B. Ventilverstellung.

Verzahnung
Als Verzahnung bezeichnet man den Teil eines Zahnrads, an dem der Umfang durch gleichmäßig verteilte Zähne ausbildet ist. Grobförmig ähnelt die Zahnform die Gestalt eines Trapezes. Sie dient zur formschlüssigen Verbindung zur Kraft- und Bewegungsübertragung.

Verzahnungsauslegung
Die Verzahnungsauslegung umfasst die Dimensionierung, Werkstoffauswahl, Festigkeits- und Laufgeräuschoptimierung einer Getriebestufe. Dabei können die Getriebeeigenschaften mit unzähligen Parametern in die gewünschte Richtung (Laufruhe <-> Drehmoment <-> hohe Untersetzung <-> geringe Baugröße <-> Lebensdauer...) beeinflusst werden.

Wälzlager
Wälzlager sind Lager, bei denen zwei zueinander bewegliche Komponenten, der sogenannte Innenring sowie der Außenring, durch rollende Körper getrennt sind. Sie dienen der Abstützung von radialen und axialen Kräften bei Achsen und Wellen und sollen dabei die durch Reibung entstehende Verlustleistung und den Verschleiß möglichst klein halten.

Warenausgangsprüfung
Als Warenausgangsprüfung wird die Endkontrolle von Waren auf vordefinierte Merkmale innerhalb eines Unternehmens bezeichnet, die unmittelbar vor Zusendung des Kunden stehen.

Wareneingangsprüfung
Als Wareneingangsprüfung wird die Eingangskontrolle von Waren auf vordefinierte Merkmale innerhalb eines Unternehmens bezeichnet.

Wärmebehandlung
Die Wärmebehandlung beschreibt in der Metallverarbeitung Verfahren zur Einstellung technologischer Eigenschaften von Werkstoffen bei erhöhten Temperaturen.

Wechselstrom
(kurz: AC) -bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) in regelmäßiger Wiederholung ändert und bei dem sich positive und negative Augenblickswerte so ergänzen, dass der Strom im zeitlichen Mittel null ist. Abzugrenzen ist der Wechselstrom von Gleichstrom, der sich, abgesehen von besonderen Effekten, zeitlich nicht ändert.

Wechselstrommotor
Der Wechselstrommotor ist ein Elektromotor, der mit Einphasen- oder Dreiphasenwechselstrom betrieben wird. Man unterscheidet u. a. Spaltpolmotoren, Kondensatormotoren und Drehstommotoren.

Welle
Die Welle ist eine drehbar gelagerte Achse zur Übertragung von Drehmomenten.

Werkzeuggebunden
Von Werkzeuggebundener Fertigung spricht man bei Formteilen, die durch z.B. durch Spritzgießen in Werkzeugformen ihre außere Geometrie erhalten.

Winkelgetriebe
Ist eine Getriebebauart, bei der die Antriebsachse um einen definierten Winkel (in der Regel 90°) zur Abtriebsachse verschränkt ist. Typische Vertreter sind: Schneckengetriebe, Kegelradgetriebe und Kronenradgetriebe.

Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad [%] ist allgemein das Verhältnis von abgegebener Leistung (Pab = Nutzen) zu zugeführter Leistung (Pzu = Aufwand).

Zahnrad
Das Maschinenelement Zahnrad ist ein Rad mit über den Umfang gleichmäßig verteilten Zähnen. Es wird vorwiegend zur Übertragung zwischen zwei Drehungen (Paarung zweier Zahnräder) oder einer Drehung und einer geradlinigen Bewegung (Paarung eines Zahnrades mit einer Zahnstange) gebraucht.

Zahnrad schrägverzahnt
Ein schrägverzahntes Zahnrad ist ein Rad mit über den Umfang gleichmäßig schräg verteilten Zähnen. Die Schrägung der Zähne wird auch als Schrägungswinkel bezeichnet und kann sowohl in linker Richtung stehen als auch in rechter Richtung. Es wird vorwiegend zur Übertragung zwischen zwei Drehungen (Paarung zweier Zahnräder) oder einer Drehung und einer geradlinigen Bewegung (Paarung eines Zahnrades mit einer Zahnstange) gebraucht.

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